vintage pornbeat notes.

7 05 2009

damals als es meine PORNBEAT-Homepage gab habe ich noch gelästert. jaja, jetzt gebe ich es langsam auf und fange an alles zu akzeptieren. man wird alt, man gibt auf. hier ein paar alte notiezen die ich damals publiziert hatte…

10.11.2003 – 17:22 Mein Kino
In meinem nächsten Leben werde ich ein richtiges Kino aufmachen. Nicht so eins wo die Leute Popcorn auf dem Teppich streuen, Cola-Becher umwerfen oder während der Vorstellung telefonieren. Bei mir wäre erstmal jegliche Art von Nahrungsmitteln im Kinosaal strengstens verboten. Keine raschelnden Tüten Chips, kein Popcorn, nein, definitiv keine Nachos, die lautesten von allen! Zweitens: absolut keine Getränke. Das heißt: keine Schlürf-Geräusche mehr, keine Leute mehr die mitten im Film aufs Klo gehen müssen, keine Rülpserei. Drittens, muss man, bei einer Fortsetzung, beweisen dass man der ersten, bzw. den zweiten Teil usw. schon Mal gesehen hat. Die alte Kinokarte mit eingetragenem Namen würde genügen. Und als letztes: keine Mobiltelefone. Nicht mal ausgeschaltet. Die kann man bequem an der Kinokasse gegen einem Pfand von 10 Euro abgeben. Ach so und noch was: wer sich während der Vorstellung laut unterhaltet wird mit einem Bußgeld von 10 Euro am Ausgang bestraft. Ja, ich weiß, ich bin kein normaler Kinogänger. Kino ist für mich kein Spaß, sondern tot ernst. Ich will mich dort nicht vergnügen oder entspannen, sondern mich konzentrieren können, mitfühlen und wenn es nötig ist auch weinen können. Ich will nicht im Saal sein, sondern im Film. Und ich merke immer wieder dass dies in vielen Kinos Münchens nicht möglich ist. Schade.

02.09.2003 – 17:22 Es wird ein harter Winter
Ich freue mich schon aufs Schifahren. Aber wenn ich weiß das ich vielleicht auf meine Lieblingshütten den neuen Hit von DJ Ötzi “Burger Dance” hören werde, dann wird es mir eher schlecht. Und wahrscheinlich auf der diesjährigen Wiesn auch. Wer solche Musik und Texte produziert sollte sofort in einer psychiatrischen Anstalt eingesperrt werden. Aber das Allerschlimmste ist es, das dieses Lied (hm, nein, es ist kein Lied ,es ist einfach Dreck der schon in Österreich auf Platz 1 gelandet ist!) bald die Top Ten Deutschlands überfluten wird. Übrigens: das Guestbook von Dj Ötzi’s Homepage wird jeden Tag gereinigt, böse Einträge haben keine Chance. Das Volk hat wiedermal gesprochen, und wie geplant wird es einen harten Winter geben.

10.08.2003 – 12:47 Etliche Hochzeiten und kein Todesfall
Zur Zeit prostituiere ich mich als DJ auf Hochzeiten. Es macht großen Spaß die Herausvorderung anzunehmen, ein Publikum von 12 bis 75 mit Musik zum tanzen zu bringen. Ich habe schon viel erlebt auf Hochzeiten. Z. B. Gäste machen gerne Einlagen: die Dia-Show mit 175 Kinder-Bildern vom Hochzeitspaar die erst alle 30 Sekunden wechseln; das Eis das unbedingt jetzt serviert sein muß (sonst schmilzt es), aber da ist ja noch der 2. Hauptgang im Teller, und durch die langen Einlagen ist es jetzt kalt geworden, oder der Vater der Braut der eine Statue aus Schokolade von seiner Tochter mit entbloßten Brüsten den Gästen präsentiert, ja das gibts alles! Aber für mich ist die Auswahl der Musik entscheidend. Ich hatte mal einen Gast der sich mehr Gefühl wünschte (es lief gerade “every breathe you take” von Police, gibt es da noch mehr Gefühl?) , und er sagte -spiel doch Mal “Marmor, Stein und Eisen bricht” oder “griechischer Wein”, ich will mehr Gefühl- . Ja, auf Hochzeiten kann man richtig was fürs leben lernen. Vielleicht schreibe ich Mal ein Buch darüber mit dem Titel: the wedding-DJ, mehr Gefühl für weniger Asche.

14.03.2003 – 18:47 Stoppt 96,3!
Eintrag eines Münchner Morgenmuffels: liebes Gong 96,3 Team, Hört auf zu senden! Hört auf mit Robbie Williams alle 10 Minuten. Hört auf mit Hit oder Shit weil es sowieso immer nur Shit ist. Hört auf mit Mike Thiel, sein unerträgliches Gelaaaaber und seine ständig anrufenden Spetzeln die einfach nur nerven. Hört auf mit euren in-der-Musik-schlecht-gemixten-Jingles (oder spielt Sie mindestens 4 Mal bei einem Robbie Williams Lied) . Spielt einfach Musik, gute Musik, und erniedrigt Euch nicht mit dummes Charts-Niveau. Münchner bester Radiosender: M 94,5.

15.02.2003 – 22:15 Donatos: don’t believe the hype
Donatos: der falsche Italiener kommt aus dem Hause Mc Donald’s. Die erste Filiale hat gegenüber der Paulaner Brauerei in München eröffnet. Ich habe sie heute getestet. mein Urteil: 100% Fett, einfallslose Pizzen alla Pizza Hut (vielleicht sogar noch fettiger!) , Pappteller und Pappbecher und ekliges Technogewumme als Hintergrundmusik. Ein einziger Vorteil: die Bestellung per Tisch-Telefon ermöglicht jede denkbare Ausdrucksweise ohne direktem Kontakt zum Ober. Naja, Fazit also: der perfekte Laden für Prolls oder Praler mit MMS-Handys.

10.02.2003 – 21:48 Arme Trendsetter
Unser Thema heute: Handys mit integrierter Digital-Kamera (MMS-Handys) oder, anders gesagt, Sachen, die keine Sau braucht.
Habt ihr schon Mal die Anwender dieser Geräte beobachtet? Zum Beispiel der Trendy Schwabinger, der beim Rodeln das Handy auspackt, um ein Foto von seinem Rudel Weiber zu machen und aus Versehen die Kamera in den Schnee fallen lässt. Oder der andere, der 32 Fotos macht aber keine Sau kennt, an die er diese beschissenen Fotos schicken könnte. Oder noch besser: der Anwender, der keinen blassen Schimmer hat, wie man die Fotos auf seinen PC herunterlädt (”Was wollen die denn blos mit “Blaue Zähne?”). Oder – die Krönung – der Superprofi, der 1,89 Euro bezahlt, um ein Bild zu senden. Und dann den Empfänger für 1,45 Euro gleich im Anschluß anruft, um sicher zu sein, dass es auch angekommen ist. Die Antwort lautet natürlich immer “nein”. Nach dem fünften Versuch gibt er endlich auf. Und wenn man ihn dann fragt, warum er sich so ein Gerät gekauft hat, kommt immer die Antwort: “weil’s “In” ist” . Na dann. Die Werbung macht es einem aber auch nicht leicht. Bei Vodafone zum Beispiel: ein kluger Junge macht ein Bild und sofort zeigt er es seinen ganzen Freunden. Würde man die Dialoge hören, würden diese so klingen: Die blonde Frau mit den großen Brüsten: ” – Kannst du mir einen Abzug davon machen?”, der nette Arbeitskollege: “- Hey, ich bin ja gar nicht auf dem Bild!”, der Hund: “Warum tritt gerade die blonde Frau in meinen Napf?”, der Fotograf selber: ” – Warte Mal, ich mach noch eins… Oh nein, jetzt habe ich’s gelöscht!” . Say “Cheese”. Genau. Alles Käse.

06.02.2003 – 17:35 Giesing Music Corner
Aus Insider-Kreisen habe ich erfahren das Giesing (Munich’s Upper East Side so wie man es unter uns nennt) ein Wohnviertel ist das zahlreiche Münchner Djs beherbergt. Dj Thimo, Marinelli, Scotti, meine Wenigkeit und sogar der berühmte LXR wohnen in Giesing. Das will doch was heissen. Und wie HvG sagt: “Droben aufm Berg iss vui scheener wie drunten im Tal” . Immerhin haben wir den frischesten Schnee hier oben. Sie können jetzt denken was Sie wollen.

24.01.2003 – 21:35 Strafe tut gut
Kabarettist Johann Köhnich, der Poet unter den Komikern, sagt diesen Monat in der Zeitschrift “Go-München” : “ein Volk, das über 500.000 Mal die Autobiographie von Dieter Bohlen kauft, verdient Steuererhöhungen” . Wo er recht hat, hat er recht. Köhnich ist in München am 20.-22.2. , 7. und 9. 3. im Schlachthof zu sehen, also nicht verpassen.

21.01.2003 – 20:09
Deutschland sucht den Superscheiss
RTL
mag ich grundsätzlich nicht. Habe halt aus Arbeitstechnischen Gründen schon was gegen die. Das was schon tierisch nervt, ist das Günter Jauch fast alle Sendungen moderiert (Wer wird Millionär, Stern TV, alle Weihnachts- und Jahresrückblickshows, usw, usw.) Aber das sich auf diesem Sender auch noch die dümmsten Sendungen wiederfinden ist schon klasse. Es gibt in Deutschland tatsächlich über 10 Millionen Menschen die diesen “Deutschland sucht den Superstar-Scheiß” gucken. Ich kann das irgendwie nicht verstehen. Wer sieht sich das an? Die Leute werden total verarscht und meinen noch das Sie einen Einfluss bei der Wahl dieser Clowns haben die da rumträllern. Und diese tollen Bohlen-Kommentare. Aber vielleicht verkauft sich sein Buch noch zig Millionen mal mehr dadurch. Ich wünsche jedenfalls allen Leuten (und das müssen ja einige sein) noch viel spaß beim anschauen von diesem hoax. Hoffentlich verdummt Ihr dabei nicht.Habe noch ein schönes Zitat aus einem Forum (daniel fienes weblog) im net
gefunden. Das trifft es ganz gut.
“Hallo Fans, bei soviel Scheisse bekomm ich echt ganz doll hunger. Ich glaub ich lass mir mal was nach Hause liefern.”

14.01.2003 – 20:05 Bye bye happiness, hello loneliness
Danke Kunstpark. Danke das es dich gab. Ich habe dich geliebt mit Besuche, Photo-Sessions, Parties und Freunde. Danke K41, ohne DJ Clark und dich wäre ich nichts. Danke Milchbar, das du mich von 6564 Versuche wenigstens 11 Mal reingelassen hast. Danke Babylon für meine erste Party im Kunstpark und RMB! Danke KW für die unglaubliche Stimmung bei David Morales Auftritte und danke für den Reinfall bei Armand Van Helden! Merci Colosseum für die lautesten Konzerten (Chemical brothers, Leftfield) . Danke Nachtkantine für die späteste immer noch frische Pizza. Ach ja Werkbar, du bist zu früh weg, warst aber der beste Club (ich sage nur „les formidables-Parties“). Und Starsky’s, danke für die beste Mucke. Danke Matador für den Platz auf dem Tresen (!) . Danke Ultraschall für Ian Pooley und 2RaumWohnung. Ich werde Euch alle so richtig vermissen. Ich bin 1996 extra nah an Euch hingezogen. Jetzt kann ich beruhigt umziehen!

08.10.2002 – 21:35 Wiesn-Night rules TV
Space-Night
ist eine meiner Lieblings-Sendungen auf Bayern 3. Spacige, chillige Sounds und wunderbare Bilder unserer noch heilen Weltkugel. Die Macher der Sendung haben tatsächlich noch einen draufgepackt : Nach der Wiesn haben diese Genies des Fernsehens eine Wiesn-Night ausgestrahlt. Zeitlupe im Festzelt, fabelhafte Reise im Fahrgeschäft mit der Kamera, lustige, feierwillige und nette Leute vor der Linse. Eine gelungene Mischung, sound- und bildtechnisch, des Oktoberfestes, einmal anders, ohne Uffta-Musik aber dafür im Space-Night Design. Dafür, die Krüge diesmal richtig hoch!

24.05.2002 – 23:45 Joe Penas ist heute gestorben
Heute war es leider das letzte Mal das ich bei Joe Penas, der Mexikaner in der Buttermelcherstrasse gegessen habe. Der Laden hat sich sehr verändert. Der Service ist viel zu konfus und überheblich geworden: zwei Mal den Tisch wechseln, begrenzte “Ess-Zeit” (bis 21 Uhr, leider kam die Bedienung schon um 20:25 zum Druck machen und abkassieren) , falsche Auskunft über die Happy-Hour. Das ist aber noch nicht alles: unverschämte Preise, zum Beispiel, ein Glas Strawberry Margarita (0,25 l) 5 Euro. Aber der Gipfel war die Chicken and Schrimps Fajitas: 4 Hühnerbruststreifchen, 4 Schrimpschen, ein haufen Zwiebeln und Paprika (irgendwie muss ja die blöde Pfanne doch voll werden) für sage und schreibe 15 Euro und ein Paar zerquetschte Tortillas. Bis heute waren für mich die Fajitas von Joe die besten von ganz München (Notiz: jetzt gibt es die besten Fajitas beim Juleps, Breisacherstrasse, mit hervorragendem Service natürlich) . Ausserdem wenn an einem Tisch 8 Sitzplätze passen, und das ist schon viel, versucht man nicht noch 3 Gäste dazwischen zu quetschen, ohne die anderen Gästen zu fragen. Anstand bitte. Übrigens, der Laden heisst jetzt “Joe Penner” .

21.05.2002 – 22:21 Entsetzen am Gipfel
Bergsteigen ist eine Leidenschaft: frische Luft, unendliche Weiten, ferne Sicht, Freiheit und Sport. Am Wochenende kam mir das alles ganz anders vor, als ich das Gipfelbuch des Brünnsteins (ein wunderschöner Gipfel bei Bayerischzell) aufschlug und Folgendes las: Eintrag vom 11. Mai 2002, von Alex und Christian: Heid hamma zum erstn Moi an Nega (Neger) beim Bergwandern gseng; wahrschens ham si da de fauln Flachlandpreißn an Gepäcknega gnomma! Sowas hat doch auf unsere Berg nix valorn! So eine Behauptung kann einem den Tag ganz schön vermiesen. Ich möchte hiermit nicht unbedingt über die Bayern schimpfen, aber es gibt doch einige riesen Arschlöcher bei denen. Das sollte mal gesagt werden.

22.05.2002 – 00:45 Jede Saga hat ein Ende
Hi Fans. Ich weiss es ist schon spät heute, aber ich muss noch was loswerden: Star Wars Episode 2 ist DIE Entäuschung 2002. Der Film ist einfach schlecht und besteht allein aus einem Zusammenschnitt von Schnipseln aus: Pearl Harbour (und davon eine ganze Menge “ach Schatzi, ich kann nicht in einer Lüge leben und lieben” *Kotz* *Würg* ), The 5th Element (eindeutig geklaute Taxiszene) , Karate Kid, The Gremlins, Brust oder Keule (doch, doch) , Lara Croft, The Waltons und noch vielen anderen Meisterwerken. Meine Lieblingsszene: als Joda sein Jäckchen auf die Seite zog um sein Laserschwert raus zu holen hat nur noch ein deutliches “wazzzzuuuup” gefehlt… Das ist nicht Star Wars sondern Space Balls. Ne, ne, ne, meine ganze Kindheit ist zerstört Herr Lucas, und jetzt gehen Sie bitte in Rente. Ich schaue mir lieber Space Night an. Und übrigens: Jar Jar sucks. Mein Tip: http://www.jarjarsucks.com/

15.05.2002 – 10:42 Crash im “Fliegerbräu”
Die deutsche Servicewüste ist ja mittlerweile bekannt, und die streckt sich bis Feldkirchen, bei München. Dort gibt es eine Pseudo-Brauerei wo Kinder unerwünscht sind: der Fliegerbräu. Die stören den Service (welchen Service bitte?) und der Kinderwagen könnte ja auch im Weg stehen, deshalb immer schön zusammenklappen, natürlich auf prompte Anweisung des Kellners. Ausserdem ist der “Service” so langsam, das man zwischen Hinsetzen und Getränke-Bestellung erstmal 3/4 Stunde braucht, und falls man was essen möchte kann es bis zu 2 Stunden dauern. Ach so, noch was, wenn Sie einen Nachtisch nach 22:30 bestellen, hat die Küche schon zu. Und das alles im Jahre 2002.

06.05.2002 – 23:41 Afghane in München
Schon mal afghanisch gegessen? Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis wert. Im Restaurant “Lemar” , Brunnstrasse in München kann man das. Und sehr gut. Hervorragender Service und Küche. Palau à la Carte, mit grünem Tee mit Kardamon. Fantastisch. Und übrigens, Frank Zappa ist nicht tot. Er kocht für uns im “Lemar” , oder zumindest hat der dortige Chefkoch eine verblüffende Änlichkeit mit dem Rock-Papst.

06.05.2002 – 00:10 Kein Favorit
Damenstiftstrasse, eine Bar mit Lamettengardinen, rau und heruntergekommen: das Favorit. Soll irgendwie kult sein. Der Türsteher ist auch kult und vor allem obercool. Immer und überall die gleiche Fresse : Atomic Café, Milchbar, oder beim Spazieren im Englichen Garten, und jetzt hier auch noch. An diesem Donnerstag um 21:30 ist die Bar nicht voll. Aber so ein Spruch wie “wenn die Bar so voll ist dann nur für Stammgäste und Freunde” kommt doch noch aus dem arschigen Türbullen raus. Als ob ER überhaupt Freunde hätte.

15.04.2002-15:32 Sushi mit Soul?
Letzten Samstag war ich mal wieder schön ruhig im Sushi and Soul, Klenzestrasse, um mit Freunden was zu trinken. Hab mir natürlich was ohne Alkohol gegönnt, da ich noch Auto fahren wollte. Also : kalter grüner Tee. War zwar lecker, aber von Pfanner, kenn ich auch schon. Genau, die großen Tetra-Pak Flaschen mit 2 Liter “frisch aufgebrühter grüner Tee” . Liebes Sushi and Soul-Team : kalter grüner Tee ist doch kein Akt. Aber nicht von Pfanner und nicht mit 6 Eiswürfeln im Glas (so das nur noch den Inhalt eines Schnapsglas reinpasst…) . Naja, als Stammkunde will ich nicht unbedingt meckern, schliesslich läuft in dem Laden die beste zu-Sushi-passende Musik. Groove Armada und Kruder and Dorfmeister rules. Und die Nippon Hour (jeden Tag ab 23 Uhr gibts japanische Cocktails zum halben Preis) ist echt zu empfehlen.

13.03.2002-15:56 Schlechter Geschmack ruiniert
Beim DJ-ing , auch noch bekannt als “auflegen”, kommt es immer drauf an was man für Musik spielt. Schlechter Geschmack ruiniert, nicht nur finanziell sondern auch das Image. Und deshalb verzichte ich ab sofort auf Aufträge die z. B. nach dem “Apres-Ski”-Schema ablaufen sollen : ich bin nicht DJ Ötzi und werde auch nicht “Hey Baby” (außer vielleicht die original-Version aus dem Dirty Dancing Soundtrack, aber nicht in diesem Zusammenhang) oder “Anton aus Tirol” spielen. Noch weniger werde ich “20 Zentimeter” oder irgendeinen österreichischen Proleten-Sound auflegen. Aus meinem Repertoire sind auch ab sofort die Weather Girls mit “It’s raining Men” verbannt, Abba-Lieder, gemeint sind auch derbe deutsche Schlager und Walzer. So ist es nun mal, man ist DJ oder Pussy. Ich bin DJ und möchte mein DJ-Image behalten. Bald werde ich meine Alltime-Favourites und eine aktualisierte Playlist vorstellen, dann versteht Ihr was gemeint ist.

22.02.2002-08:56 The freaks come out
Wollten Sie schon mal in Ruhe irgendwo was essen, Freunde treffen und ein bischen plaudern? Es gibt tatsächlich Läden in München wo dieses möglich ist… Und zwar genau zwanzig Minuten lang. Danach gibt es ultra-Laute Musik (ein Konzert der Chemical Brothers ist ein Witz dagegen), Ragga-Dub-Muffin-Soundsystem-Guckt-mal-her-Leute-ich-glaub-ich-kann-ein-Sequencer-bedienen-Musik, Mikrofon-Palaaaber, und eine Münchner-Szene die noch viel bessere Unterhaltung verpricht als ein Besuch im Zoo. Wo das ist? Im Hit the Sky, Baaderstrasse Ecke Corneliusstrasse. Himmlisches Vergnügen.

08.02.2002-11:40 Alles Spiesser
Und hier mein Bar-Restaurant-Tip des Tages : Rechts der Isar in der Ismaningerstrasse. Die neue Bar ist vom Ambiente ganz nett. ABER : Scheiss Publikum (Bogenhausener Gesocks, neureiche Spiesser), absoluter Scheiss-Service (Der “Ober”, um nicht “Unter” zu sagen : “haben Sie reserviert, nein? Dann kann ich Ihnen nur ein Platz an der Bar anbieten”. 10 Minuten später wird ein Tisch frei und wir setzen uns hin. Der “Unter” kommt genervt an : “wollen Sie was essen? Ansonsten können Sie nicht hier sitzen bleiben”) . Und eins tut mir besonders leid : die schlimmsten Bars sind die wo der Geschäftsführer sich selber als DJ ausgibt, und genau die unpassende Musik spielt. So nicht, Leute. Rechts der Isar : nichts wie weg.

21.01.2002-10:31 Legends may sleep… but they never die?
Eine Legende ist Kim Schmitz schon jetzt. Wegen Kreditkartenbetrugs einst im Gefängnis gelandet, machte Kimble sich als “Wunderkind der New Economy” auf, die Welt zu erobern. Kim Schmitz im Lamborghini, Kim Schmitz auf seiner Luxusyacht, Kim Schmitz am Karibikstrand. Der blonde Drei-Zentner-Mann mit dem unverkennbaren Vollmondgesicht quasselte in Talkshows, feierte rauschende Partys und ließ sich in jeder noch so albernen Pose fotografieren. Für ein wenig Berühmtheit war der Münchner Jungunternehmer und Internetmillionär zu fast allem bereit. Diese Neigung nahm groteske Züge an, als “Kimble” Schmitz nach den Anschlägen auf das World Trade Center zehn Millionen Dollar auf den Kopf von Osama bin Laden aussetzte – vergeblich, wie man weiß. Dann lief auf seiner Webseite der Countdown zu seinem Tod am 21. Januar. Ein neuer, makabrer Gag eines PR-Süchtigen, oder die Androhung des Suizids fragten wir uns. Doch dazu wird es wohl jetzt nicht mehr kommen. Kimble wurde am Freitag in Thailand verhaftet.Aber seien wir doch mal ehrlich. Ohne Kim Schmitz, so dekadent er sich auch aufführen mag, wäre das Internet ein kleines bischen grauer, ob wir ihn nun ernst nehmen oder nicht. Quelle: http://www.kleinz.net/kimble/

17.01.2002-23:48 Der perfekte Tag eines DJs.
06.00 Wecker klingelt.06.15 Blow Job. 06.30 Großer befriedigender Morgenschiß, dabei die neue groove lesen. 07.00 Frühstück: Rump Steak und Eier, Kaffee und Toast, zubereitet von einem nackten One-night-stand. 07.30 Limousine kommt an, One-night-stand geht. 07.45 Einige Gläser Whiskey auf dem Weg zum Flughafen. 09.15 Flug in Privatjet. 09.30 Limousine mit Chauffeur zum Golf Club (Blow Job unterwegs). 09.45 Golf spielen. 11.45 Mittagessen: Fast Food, 3 Bier, eine Flasche Veuve Cliquot. 12.15 Blow Job. 12.30 Golf spielen. 14.15 Limousine zurück zum Flughafen (einige Gläser Whiskey). 14.30 Flug nach Monte Carlo. 15.30 Nachmittagsausflug zum Fischen, Begleiterinnen sind alle nackt. 17.00 Flug nachhause, Ganzkörpermassage durch Monika Kruse. 18.45 Scheissen, Duschen, Rasieren. 19.00 Nachrichten anschauen: Michael Jackson umgebracht, Marihuana und Hardcore-Pornos legalisiert, Scooter hat Kehlkopfkrebs. 19.30 Abendessen: Hummer als Vorspeise, Dom Perignon (1953), großes saftiges Filetsteak, gefolgt von Eiscreme serviert auf bloßen Brüsten. 21.00 Napoleon Cognac und eine Cohiba Zigarre vor einem Großbildschirm-Fernseher, Sportschau anschauen. Deutschland schlägt England 11:0. 21.30 Sex mit drei Frauen (alle drei mit lesbischen Neigungen). 22.30 Anruf, Sven Väth krank, Vertretung in KW, München. 06.00 Tomcraft übernimmt, Fahrt mit Limousine nach Hause. 06.30 Massage und Bad im Whirlpool, dazu eine leckere Pizza und ein reinigendes Helles. 07.00 Guten-Morgen-Blow-Job. 07.15 Alleine im Bett liegen. 07.20 Ein 12sekündiger Furz, der die Tonart 4mal wechselt und den Hund nötigt, den Raum zu verlassen.

28.12.2001-20:12 Ich kann es nicht mehr hören.
Robby, Frank Sinatra ist nicht mehr von dieser Welt. Also lass ihn doch bitte in Ruhe. Mister Williams, we don’t need you for the moment.

20.12.2001- 18:54 Je t’aime… moi non plus.
Je t’aime. So heißt Sven Väths neue Electronic-Schmankerl. Jeder kennt schon die originale (unerreichbare) Fassung von Serge Gainsbourg, im Duett mit Jane Birkin. Ein Meisterwerk der französischen Musik-Kultur und ein Meilenstein der sexuellen Revolution. Und jetzt das hier. Eine quitschende elektronische Allerlei mit Sven Väths Stimme à la “Che vä et che viäns, entre tes räins” . Unmöglich. Und Miss Kittin stöhnt sich einen ab im Hintergrund. Erbärmlich. Sven Väth hat es leider getan, und keiner wird ihm dankbar sein. Moi non plus.

13.12.2001-15:32 Wie kommt man zum Auflegen?
Es passieren so manche Sachen in der Medienbranche… Weihnachten ist vor der Tür und man bekommt wirklich nichts geschenkt. Ein großer Münchner TV-Sender hat mich als DJ für seine Weihnachtsfeier gebucht. Bis jetzt alles normal. Könnte ja ein Sprungbrett für mich sein, oder DIE Herausforderung überhaupt. Ich freue mich natürlich wie ein Schneekönig, passend zum Wetter der letzten Tage. Und was kommt? Drei Tage vor Termin wird der Job mir entnommen. Und ich weiß nicht warum. Irgend ein seichter Typ von einer berühmten Münchner Event-Agentur (die sogar unterirdische Parties in Tunneln organisiert und keinen reinlässt) ruft mich dann an und wundert sich, warum ich so erstaunt sei über diese Nachricht. Er hätte doch schon mit mir telefoniert. Bing! Fasten seat belts. Ich nehme keine Drogen, trinke selten, und mein Handy würde es sich auch merken, wenn mich jemand anrufen würde. Kein Schwein ruft mich nämlich an. Nie. Und an meine hohe, mit-französischem-Accent-Stimme würde er sich auch erinnern, und auch dass er mir persönlich die schlechte Botschaft (mit seiner persönlichen unübertroffenen Arroganz) übergebracht hat. Na ja. Meine Stimme wird er noch kennen lernen, und meine Person auch. Wahrscheinlich hat er auch noch aus dem Tunnel angerufen. So geht man mit Kunden in München um. Jo, gute Unterhaltung… beim Auflegen. Basst scho.





télécharge et écoute ca – tu vas pleurer ;-)

7 05 2009

lp1

Le dernier mix démentiel de Loo & Placido (123 minutes!) , à télécharger d’urgence ici pour énerver sérieusement tes voisins. t’es pas cap’ d’écouter ca à fond!





bootlegs 19, 20 et 21 – et la compilation foolklegs II.

7 05 2009

les nouveaux boots, les voici. je sais, je retarde, une fois de plus!

YUKSEK’S DARKNESS

Instrumental :
Anne Clark – Our Darkness (Hardfloor 97 version)
Acapella :
Yuksek – Extraball

boot20g

FINALLY DON’T (LET) GO

Original:
Yo Majesty – Don’t Let Go
Instrumental :
Yo Majesty – Don’ t Let Go (New Mix)
Acapella :
Yazoo – Don’t Go
Salt N Pepa – Push It
Ce Ce Peniston – Finally

boot21g

TOM’S ORIENTAL DINER

Instrumental :
Thievery Corporation – The forgotten people
Acapella :
Suzanne Vega – Tom’s Diner

boot19g

celui-ci est uniquement disponible sur la compilation FOOLKLEGS II – AROUND THE WORLD
téléchargeable gratuitement ici -> http://www.bootlegsfr.com/blog/index.php?post/2009/05/05/Foolklegs-II-Around-The-World

foolklegs2web350

voilà, un peu de nouveau son dans ce monde de brutes. profitez, profitez, c’est gratuit en plus!





salut l’artiste.

15 03 2009

Alain Bashung, mort samedi à l’âge de 61 ans, avait acquis en 30 ans l’adhésion d’un large public et le respect de ses pairs en imposant au sommet du rock français une démarche exigeante et originale. Depuis l’automne 2007, il était atteint d’un cancer du poumon et suivait une chimiothérapie. Bashung occupait depuis quelques années la place enviée auparavant tenue par Serge Gainsbourg : celle d’un artiste à l’aura importante, capable de séduire le grand public comme les amateurs éclairés. Il avait d’ailleurs collaboré avec Gainsbourg en 1982 pour son album Play Blessures. «Alain appartient à la grande lignée des poètes excentriques et solitaires. Il fait des choses sublimes», avait dit de lui Arthur H le 28 février lors des dernières Victoires de la musique, résumant l’avis unanime de l’ensemble des chanteurs français. Ces 24e Victoires de la musique avaient été un triomphe pour Bashung. Avec trois récompenses, dont celle de l’interprète de l’année et du meilleur album pour Bleu Pétrole, il était devenu l’artiste le plus primé de l’histoire de la cérémonie avec un total de onze trophées. La cérémonie avait également révélé l’extrême fragilité de la santé du chanteur, qui avait dû annuler plusieurs concerts prévus ce mois-ci. Plusieurs tubes ont jalonné sa carrière, sans jamais qu’il cède à la facilité commerciale: Gaby, Vertige de l’amour (album Pizza en 1981), Osez Joséphine, Madame Rêve (1991, Osez Joséphine), Ma petite entreprise (1994, Chatterton), La nuit je mens (1998, Fantaisie militaire) ou Résidents de la République (2008, Bleu Pétrole). Une carrière également marquée par des disques peu faciles d’accès, à commencer par l’audacieux L’imprudence (2002). Considéré comme l’un des plus réussis de Bashung, l’album était sorti en même temps que Le Cantique des cantiques, enregistré avec Chloé Mons, artiste âgée de 28 ans à l’époque, qu’il avait épousée le 30 juin 2001. Il a eu avec elle une fille, après un fils né d’une précédente union. Perfecto, jean moulant et bottes de cow-boy à l’époque de Gaby, Bashung était un enfant du rock. Il avait grandi en écoutant Elvis Presley, Gene Vincent ou Buddy Holly et clôturait sa dernière tournée par une reprise de Nights in white satin des Moody Blues. Il avait su marier l’amour du rock avec l’héritage de la chanson française. “Il appartient aux deux univers”, résumait en 2002 son biographe Patrick Amine. “Il combine à sa manière les antécédents de la chanson française qui vont de Trenet à Gainsbourg. Du rock anglo-saxon, il a la désinvolture, la liberté musicale, l’humour qui allie le son et le sens.” Né le 1er décembre 1947 d’un père qu’il n’a pas connu et d’une mère ouvrière, Bashung avait été envoyé à l’âge d’un an vivre chez sa grand-mère, à Wingersheim, en Alsace. En 1962, il avait monté son premier groupe, The Dunces (les cancres), avant d’enregistrer ses premiers 45 tours en ôtant le “c” de son véritable nom, Baschung. En 1973, il avait incarné Robespierre dans une comédie musicale sur La Révolution, puis avait rencontré Dick Rivers, pour qui il avait composé. Son premier album, Roman Photos (1977), un échec commercial, avait marqué le début d’une longue collaboration avec le parolier Boris Bergman, remplacé par Jean Fauque en 1989. Bashung était un passionné de cinéma et avait notamment tourné sous la direction de Fernando Arrabal ou Patrice Leconte. Ce goût pour la comédie transparaissait lors de ses concerts, où Bashung, lunettes noires sur le nez, imposait son charisme ténébreux. Il a été fait chevalier dans l’ordre de la Légion d’honneur en janvier 2009. (Source AFP)





bootleg nr. 18.

14 03 2009

DJ Y alias JY / A CERTAIN UPSIDE DOWN LIFE

Instrumental: Yuksek – A Certain Life
Acapella: Diana Ross – Upside Down

cette fois je mélange yuksek, le nouveau gourou electro francais de 2009 (écoutez son album, c’est de la grosse balle) avec diana ross. dans le jargon bootleg, on appelle ca un a+b. voilà.





checkdissout download stats.

11 03 2009

ca fait un an et un mois que je fais de bootleg. il est temps de jeter un petit coup d’oeil sur les statistiques de téléchargements. et voilà le résultat. je suis assez impressionné!

titre du bootleg – nombre de téléchargements jusqu’à ce jour:
Duffy Train Running – 34150
Can’t Stand Beggin’ – 16432
Thunderstruck Right Now – 5985
Trick Da Funk D.A.N.C.E – 5592
Le Da Soul – 4989
Shup Up and Take Me Out – 4916
Why Did You Do It Black – 4797
Don’t Let It Be in Anger – 4390
Voodoo Power – 4306
Stand By La Vida – 4135
Remember MFG – 3972
Always Menelik on the Run – 3870
Out Of Space Temperature – 3689
Back in Black (‚93 Style) – 3019
Dream On Blacksmoke – 2616
Hey Don’t Mess With Mr. DJ – 1520
Processed Wonderwall – 805

le site checkdissout.de a été visité par 118827 différents visiteurs (IPs) depuis le 1er janvier 2008.
la page la plus visitée est (biensur) celle de mes bootlegs.
mon site myspace date du 18 mars 2008. depuis, 9709 visiteurs sont passés par là.
merci à vous!





röyksopp – new single / new album soon.

1 03 2009


le nouvel album sort le 20 mars. enfin!





amadou & mariam – live in munich.

21 02 2009

ils étaient tout jolis dans leur beaux boubous. amadou et mariam live, c’était hier soir à la muffathalle. une salle comble, un public très varié, des parents, des enfants, beaucoup de nationalités différentes et une ambiance très conviviale et sympathique. en première partie, une chanteuse canadienne (mince, je ne sais plus son nom) accompagnée à la contrebasse, avec une voix très proche de tracy chapman – excellente performance, du “vrai” chant comme on aimerait en avoir plus souvent. ensuite, amadou et mariam, en forme comme d’habitude. le concert a duré plus de 100 minutes, avec des musicos passionnés, un bassiste “joueur” et “répondant” (merci pour le passage de basse de “daddy cool de boney m” – on a reconnu!) et des chanteuses (et danseuses) background assez mignonnes. du reggae, du latin, des mélodies madingo (mali) , sans oublié les tubes, les solos de guitare et les  eternels et incontrounables  “est ce que ca va ?” et les “on y va” d’amadou, et les réponses plus que positives du public! bref, une très très  bonne soirée. chaud, chaud, chaud, chaud, chaud, chaud, chaud, chaud, chaud, chaud, yeahh.





mon quinzième, seizième et dix-septième bootleg.

15 02 2009

oh le con, j’avais oublié de les poster sur mon blog, dis donc.

SHUT UP AND TAKE ME OUT

Instrumentaux :
The Ting Tings – Shut Up And Let Me Go
Franz Ferdinand – Take Me Out
Acapellas et elements :
Franz Ferdinand – Take Me Out (DIY acapella)
Aretha Franklin – Deeper Love
Marrs – Pump up the Volume

boot17g

OUT OF SPACE TEMPERATURE

Instrumental :
Prodigy – Out of Space (Cut and Run rework)
Prodigy – Out of Space (Deekline remix)
Acapella et elements :
Sean Paul – Temperature
Bom the Bass – Beat dis / Don’t make me wait (snipets)

boot16g

STAND BY LA VIDA

Instrumental : Coldplay – Viva La Vida
Acapella : Ben E. King – Stand By Me

boot7grand

voilà. c’est fait.





les meilleures pistes de luge autour de munich (et plus loin).

14 02 2009

il neige, il fait beau, ca démange… la saison luge bat son plein en bavière et en autriche! voilà quelques bons plans pour faire de la (bonne) luge autour de munich. les meilleurs pistes sont en autriches, mais lisez donc plus bas… parole de fervent lugeur, je m’y connais, non mais!

1. Kranzberg (Mittenwald)

  • À env. 110Km de Munich (A95 vers Garmisch-Partenkirchen puis B2 en direction de Mittenwald). Compter 1h30 en voiture (parking gratuit)
  • Montée à pied d’1 heure (chemin réservé aux piétons) ou bien en télésiège (une place)
  • Piste de 1,6Km
  • Niveau: facile
  • Tarifsremontées: 10€ forfait journée (7€ pour les enfants), tarif ½ journée matin ou après-midi, ouvert de 9h30 à 16h30
  • Location luge (demander à la caisse en bas du télésiège): 4€ la journée, 3€ la ½ journée, 1,50€ pour une descente
  • Restaurant: Gasthaus St. Anton au sommet (1223 m alt.), jolie vue sur le massif du Karwendel, Tel.: 08823-8001
  • Infos: Kranzberg-Sesselbahn, Tel.: 08823-1553, ou bien sur Internet: www.skiparadies-kranzberg.de, www.mittenwald.de

Mon avis:

  • Idéal pour les familles avec enfants en bas âge et pour ceux qui veulent s’initier à la luge
  • Peu fréquenté
  • Télésiège archaïque mais prix très abordables et accueil sympathique
  • Mittenwald est un village bavarois de charme qui vaut une petite visite à pied (célèbre pour ses fresques et sa fabrication artisanale de violons)

2. Hocheck (Oberaudorf)

  • À env. 85Km de Munich (A8 vers Salzbourg puis A93 vers Innsbruck, sortie Oberaudorf). Compter 1h00 en voiture (parking gratuit)
  • Montée à pied d’1 heure (chemin réservé aux piétons) ou bien en télésiège (4 places)
  • Piste de 3Km
  • Niveau: facile à moyen
  • Tarifsremontées: 16,90€ forfait journée adulte (11,90€ pour les enfants), tarif ½ journée matin ou après-midi, tarifs régressifs en fonction de l’heure d’arrivée, ouvert de 9h30 à 16h30
  • Location luge (au magasin Intersport près du télésiège): 5€ la journée
  • Restaurant: Gasthof Hocheck au sommet (790 m alt.), terrasse très appréciable, beau panorama sur la vallée de l’Inn et les montagnes de Chiemgau, service pas toujours aimable, Tel.: 08033-1495
  • Infos: Hocheck Bergbahnen, Tel.: 08033-30350, ou bien sur Internet: www.hocheck.de, www.oberaudorf.de

Mon avis:

  • Assez fréquenté
  • Prix abordables, tarifs réduits pour les familles le vendredi (1 forfait gratuit pour 4 achetés)
  • Attention à ne pas arriver trop tard car le contingent de luges de location est vite épuisé!
  • Idéal pour les familles avec enfants (unique piste de luge en Allemagne contrôlée par le TÜV)
  • Luge de nuit avec piste éclairée les mardis, jeudis, vendredis et samedis de 18h30 à 21h00
  • Accès rapide et facile en voiture

3. Wallberg (Rottach-Egern am Tegernsee)

  • À env. 60Km de Munich (A8 vers Salzbourg, sortie Holzkirchen, puis B318 et B307 jusqu’à Rottach-Egern). Compter 1h00 à 1h30 en voiture selon le trafic (parking gratuit)
  • Montée à pied de 3 heures (chemin réservé aux piétons) ou bien en télécabine
  • Piste de 6,5Km
  • Niveau: 1ère partie difficile, 2ème moitié facile
  • Tarifs remontées: 21€ tarif adulte pour 3 montées en télécabine (9€ pour les enfants), tarif régressif, ouvert de 8h45 à 16h30
  • Location luge (en bas du télécabine, caisse séparée): 5€ la journée
  • Restaurant: Panoramarestaurant Wallberg au sommet (1620 m alt.), vue panoramique magnifique sur le lac de Tegernsee et les Alpes, accueil sympathique, Tel.: 08022-6800
  • Infos: Wallbergbahn, Tel: 08022-705370, ou bien sur Internet: www.wallbergbahn.de, www.rottach-egern.de

Mon avis:

  • Très fréquenté par beau temps, attention aux embouteillages sur la route et à la file d’attente à la caisse!
  • Très cher mais il s’agit de la piste de luge la plus longue d’Allemagne! Mis à part quelques passages (trop) raides donc sans interêts, la piste est relativement facile. Les amateurs de luge sauront l’apprécier, les plus sportifs risquent de s’ennuyer! Attention, piste fréquentée par beaucoup de débutants qui n’ont peur de rien… Accidents graves fréquents! Donc un petit conseil:  ne pas emmener d’enfants en bas âge le weekend!
  • Vue panoramique au sommet imprenable

4. Obere Firstalm (Spitzingsee)

  • À env. 70Km de Munich (A8 vers Salzbourg, sortie Weyarn, direction Miesbach, Schliersee, Spitzingsattel). Compter 1h00 en voiture (parking payant)
  • Montée à pied de 45 minutes (attention: même chemin pour piétons et lugeurs), pas de remontée mécanique
  • Piste de 3Km
  • Niveau: facile à moyen
  • Tarifs: compter 3 à 4 € la journée pour le parking de Spitzingsattel. Location de luge au refuge du parking ou bien au sommet à Obere Firstalm (moins cher et plus pratique), 3 à 4€ la journée
  • Restaurant: Obere Firstalm au sommet (1369 m alt.), terrasse, jolie vue sur le domaine skiable et les montagnes, très fréquenté, Tel.: 08026-977944
  • Infos: météo et enneigement, Tel.: 08026-7099, Office de tourisme Schliersee et Spitzingsee, Tel.: 08026-60650, ou bien sur Internet: www.spitzingsee.com, www.hotel-firstalm.de

Mon avis:

  • Montée à pied facile, piste adaptée pour familles avec enfants mais attention aux lugeurs à la montée et aux piétons à la descente!
  • Assez fréquenté, attention au vol de luge (emmener un cadenas!)
  • Inconvénient: parking privé payant, pas d’autre alternative et l’accueil laisse plus qu’à désirer!
  • Un bon conseil: ne louez pas votre luge au refuge du parking mais à Obere Firstalm au sommet. Les gérants y sont bien plus sympathiques, la location de luge y est moins chère et c’est beaucoup plus pratique: pas de luge à tirer à la montée, pas de risque de vol pendant la pause au sommet et on laisse les luges après la descente en bas au bord du chemin.
  • À essayer absolument: descente en luge au clair de lune après une soirée au refuge Obere Firstalm (idéal pour fêter un anniversaire de façon originale!). Réservation possible de chambres ou du dortoir
  • Balade à pied autour du lac de Spitzingsee très jolie

5. Hochserles (Mieders im Stubaital / Autriche)

  • À env. 180Km de Munich et 15 Km d’Innsbruck (A8 vers Salzbourg puis A93 vers Innsbruck, autoroute du Brenner, sortie Schönberg). Compter 1h15 en voiture, vignette obligatoire en Autriche (parking gratuit à Mieders)
  • Montée à pied de 2 heures ou bien en télécabine 8 places (inauguration hiver 2003/2004)
  • Piste de 7Km
  • Niveau: moyen
  • Tarifsremontées: 22€ le forfait journée pour adulte, location luge comprise (11€ pour les enfants), forfait ½ journée à partir de 12h et de 14h, ouvert de 9h00 à 16h00.
  • Location luge (demander à la caisse): 4,50€ la journée
  • Restaurant: Panoramarestaurant Koppeneck au sommet (1680 m alt.), self-service, terrasse, belle vue panoramique, Tel.: +43/5225-62849
  • Infos: Office de tourisme de Mieders (Tourismusverband Stubai), Tel.: +43/5225-62530, météo et enneigement, Tel.: +43/5225-62776, ou bien sur Internet: www.hochserles.at, www.stubai.at

Mon avis:

  • Prix abordables, luges de location en excellent état (luges de sport!), piste très bien préparée et sans bosses
  • Une piste de luge presque tracée comme un piste de compétition (virages serrés en épingle à cheveux, excellent nivellement, bonne pointes de vitesses sur ligne droite). Un vrai bonheur!
  • Luge de nuit avec piste éclairée les mardis, jeudis et samedis
  • Accès rapide et facile en voiture
  • Un véritable paradis pour les amateurs et confirmés de luge!

6. Elfer (Neustift im Stubaital / Autriche)

  • À env. 190Km de Munich et 23 Km d’Innsbruck (A8 vers Salzbourg puis A93 vers Innsbruck, autoroute du Brenner, sortie Schönberg). Compter 1h30 en voiture, vignette obligatoire en Autriche (parking gratuit à Neustift)
  • Montée à pied de 2,5 heures ou bien en télésiège 2 places
  • 2 pistes de 8Km (Pinnistal et Neustift)
  • Niveau: moyen
  • Tarifsremontées: 17€ le forfait journée pour adulte (11€ pour les enfants), forfait ½ journée à partir de 12h et de 14h, ouvert de 9h30 à 16h30.
  • Location luge (demander à la caisse): 5,00€ la journée
  • Restaurants:

Piste de Pinnistal : Issenanger Alm (1374 m alt.), situé à mi-parcours de la piste, terrasse ensoleillée, superbe vue, endroit tranquille et rêvé pour faire le vide ! Tel. : +43/5226-3444 (centrale de réservations)

Piste de Neustift : Bergrestaurant Agrar au sommet (1812 m. alt.), Tel. : +43/5226-3444 (centrale de réservations)

  • Infos: Office de tourisme de Neustift (Tourismusverband Neustift), Tel.: +43/5226-2228, météo et enneigement, Tel.: +43/5226-2270, Internet: www.elfer.at, www.neustift.at

Mon avis:

  • Le top du top! Panoramas et paysages splendides! Les 2 pistes comptent parmi les plus longues de la région du Tyrol.
  • Plus éloigné de Munich mais idéal pour un petit week-end à la montagne (compter 20 € par personne pour la nuit en pension avec petit-déjeuner)
  • Prix abordables, pistes bien préparées, idéal pour les familles avec enfants
  • Luge de nuit avec piste éclairée les lundis, mercredis et vendredis de 19h30 à 21h00
  • Préférence pour la piste de Pinnistal: isolée du domaine skiable et des remontées mécaniques, paysage magnifique, refuge d’altitude Issenanger Alm sympathique (essayez la Kasknödel-Suppe!). Seul inconvénient: 20 minutes de marche à l’arrivée pour rejoindre le télécabine. Possibilité de prendre le petit train (navette gratuite) qui passe toutes les 30 minutes.

ah oui, et pour le matériel, rien ne vaut une bonne luge, une fois pour toute. surtout si on l’utilise très souvent! je vous conseille la marque torggler. y a rien de mieux, j’ai (presque) tout essayé… le prix: environ 350 euro.

torggler

(merci à m. pour le travail de rédaction!)